Die weiße Tinte bestimmt die DTF-Qualität
Im DTF ist die weiße Tinte nicht nur eine Farbe: Sie ist die Basis, die unter dem CMYK gedruckt wird, damit das Motiv das Textil abdeckt. Ohne diese Schicht würden sich die Farben mit der Farbe des Kleidungsstücks mischen und an Kraft verlieren, besonders auf dunklen Stoffen.
Menge und Dichte des Weiß bestimmen Deckkraft und Leuchtkraft des gesamten Motivs. Gut kalibriertes Weiß ergibt satte Farben und saubere Kanten; zu wenig hinterlässt Transparenzen und ein mattes Finish.
- Weiß liegt als deckende Basis unter der Farbe.
- Mehr Weißdichte = leuchtendere Farben.
- Ohne Weiß dämpft dunkler Stoff das Motiv.
Deckendes Weiß auf dunklem Stoff
Auf dunkler Kleidung besteht die Herausforderung darin, dass das Weiß deckt, ohne dass der Griff steif wird. Eine gut aufgetragene Weißschicht mit guter Heißpresse behält ihre Deckkraft und hält 50+ Wäschen bei korrekter Anwendung.
Die rein weißen Flächen des Motivs sind am anspruchsvollsten: Sie brauchen Weiß zu 100 %, damit sie nicht gräulich wirken. Deshalb lohnt es sich, in der Datei klar zu definieren, was reines Weiß und was nur transparenter Hintergrund ist.
- Dunkler Stoff verlangt Weiß mit 100 % Deckkraft.
- Eine gute Heißpresse fixiert das Weiß ohne Risse.
- Definiere reines Weiß in der Datei, überlasse es nicht dem Zufall.
Neonfarben: wann sie auffallen und wann nicht
Neontöne (Pink, Gelb, Grün, Neonorange) haben einen Glanz, der stark auffällt, hängen aber von der weißen Basis ab, um intensiv zu wirken. Über einer guten Weißschicht entfalten sie sich voll; direkt auf dunklem Stoff verblassen sie.
Standard-CMYK gibt echtes Neon nicht zu 100 % wieder: Es nähert sich nur an. Wenn deine Marke ein exaktes Neon verlangt, sieh es als visuelle Annäherung und bevorzuge Motive, bei denen der Kontrast die Arbeit macht.
- Neon wirkt heller mit einer weißen Basis darunter.
- Auf Dunklem ohne Weiß verblasst das Neon.
- CMYK nähert Neon an, erreicht es nicht zu 100 %.
Dateien mit Neon oder Reinweiß vorbereiten
Liefere immer ein hochauflösendes PNG mit transparentem Hintergrund: Transparenz wird nicht gedruckt und umreißt dein Motiv. Arbeite in RGB für leuchtende Töne und überlasse die Umwandlung in CMYK dem Druckworkflow.
Für Reinweiß verwende echtes Weiß (255, 255, 255) in den Bereichen, die weiß bleiben sollen, und reserviere die Transparenz nur für das, was du nicht drucken willst. Im Zweifel zeigt ein A4- oder A3-Muster, wie deine Neonfarben ausfallen, bevor du Meter druckst.
- PNG mit transparentem Hintergrund und hoher Auflösung.
- Reinweiß = 255,255,255; transparent = wird nicht gedruckt.
- Bestelle ein A4- oder A3-Muster vor der Produktion.
Farbgrenzen gegenüber dem Siebdruck
Der Siebdruck nutzt Sonderfarben (auch echte Neon-Pantones) und kann ein bestimmtes Neon Schablone für Schablone treffen, braucht aber Siebe und lange Auflagen, um rentabel zu sein. DTF druckt in CMYK + Weiß ohne Siebe, ideal für kleine Auflagen und Vollfarbe.
In der Praxis gewinnt DTF bei Flexibilität, Detail und Verläufen; der Siebdruck gewinnt bei exaktem Neon und großen Mengen desselben Motivs. Wähle nach Priorität: Vielfalt und Tempo gegenüber einem millimetergenauen Neon-Pantone.
- Siebdruck: exaktes Neon-Pantone, aber mit Sieben.
- DTF: Vollfarbe und Verläufe ohne Mindestauflage.
- Kritisches Neon und hohe Menge: Siebdruck prüfen.
Verwandte Leitfäden
- Basis
- Weiße Tinte unter dem CMYK
- Reinweiß
- RGB 255,255,255
- Neon
- CMYK nähert an, erreicht es nicht
- Datei
- Hochauflösendes transparentes PNG
- Muster
- A4 oder A3 vor dem Meterdruck
- Haltbarkeit
- 50+ Wäschen gut angewandt